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Pressemitteilungen

Scheunenprogramm 2017

PM Nr. 06/2017 vom 30.03.2017

Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur

Der Urwald feiert Jubiläum - Veranstaltungsprogramm 2017 erschienen

  

„Urwald verändert“ lautet das Jahresmotto 2017 für das Scheunenprogramm.
20 Jahre „Urwald vor den Toren der Stadt“ bedeutet 20 Jahre Entwicklung nach dem Willen der Natur.
Das Scheunenprogramm 2017 steht ganz im Zeichen dieser Veränderung, die der Wald seit 20 Jahren erlegen ist. Denn, der Urwald verändert sich nicht nur selbst, sondern er verändert auch auf besondere Weise die Menschen die ihn besuchen. Wald erleben, Wald mit allen Sinnen spüren, den Wald bewusst wahrnehmen. Das war von Beginn an gestecktes Ziel der Akteure im „Urwald vor den Toren der Stadt“.
 
Auch im Jubiläumsjahr 2017 setzt das Scheunenprogramm deutliche Akzente im Bereich der Umweltbildung und der Waldpädagogik. Es gibt Angebote für Groß und Klein, für Schulen und für Familien, denn der Urwald hat für jeden etwas zu bieten.
Zudem gibt es 2017 ein weiteres Jubiläum zu feiern: Vor 10 Jahren wurde das Projekt „LiteratURwald“ gegründet. Anlass genug, im Jubiläumsjahr bei Wanderungen oder im Rahmen von Jahreszeitenfesten der Literatur besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Freuen Sie sich auf Kräuter-Märchenwanderungen, Krimis am Lagerfeuer, Lesenächte oder Halloween-Geschichten an der Scheune.
  
Die Broschüre und weitere Informationen gibt es im Scheunenbüro:
Tel.: 0 68 06 - 10 24 19
Fax: 0 68 06 - 10 24 22
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!     
Öffnungszeiten: Mo bis Do von 8 bis 12 Uhr, Fr von 10.30 bis 12.30 Uhr
 
Im Internet informiert die Website www.saar-urwald.de ausführliche über das Projekt sowie über die Angebote und Veranstaltungen im Urwald.
 
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Wichtige Informationen für alle Jagdpächter

 

Aus organisatorischen Gründen wird die Erfassung der Abschussmeldungen der Jagd-Pacht ab dem 01. April 2017 vom SaarForst Landesbetrieb wahrgenommen.

Hier können Sie die Quartalsmeldungen sowie die Gesamtstreckenmeldungen als pdf-Formular herunterladen.

 

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Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Ausgegeben am: 23.03.2017 - 15:00 Uhr

 

Schwere Unfälle bei Waldarbeiten vermeiden - Umweltministerium und SaarForst präsentieren Arbeitsschutzmaßnahmen

 

Das Bearbeiten von unter Spannung stehendem Holz gehört zu den schwierigen und vor allem gefährlichen Aufgaben der Arbeiter im Forst. Hier erleichtert der vom SaarForst neu angeschaffte Baumbiegesimulator, auch Spannungssimulator genannt, die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse. Mit Hilfe eines Spannungssimulators können gefährliche Situationen, etwa nach Windwurf, bei der Aufarbeitung von unter Spannung stehendem Holz trainiert werden.
Der Einsatz moderner Maschinen und die richtigen Arbeitstechniken konnten sich Interessierte bei einer Demonstrationsveranstaltung an der Waldarbeitsschule in Eppelborn anschauen, zu der das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem SaarForst Landesbetrieb und mit Unterstützung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau eingeladen hatte.
„Wir haben in den letzten Jahren beim SaarForst viel Geld in die modernste zur Verfügung stehende Technik für mehr Sicherheit bei der Waldarbeit investiert. Doch trotz allen technischen Fortschritts ist die Waldarbeit nach wie vor eine der körperlich belastendsten und gefährlichsten Arbeiten. Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Sicherheit und Gesundheitsschutz haben hier alleroberste Priorität und ist Daueraufgabe aller", betonte Umweltminister Reinhold Jost bei der Informationsveranstaltung, die in erster Linie die Arbeitssicherheit im Wald im Blick hatte.
Als Reaktion auf die beiden tödlichen Arbeitsunfälle vor einem guten Jahr hatte das Umweltministerium gemeinsam mit SaarForst den Maßnahmenkatalog zur Unfallprävention im Wald erweitert. „Diese tragischen Unfälle haben gezeigt, dass die Unfallprävention die wichtigste Herausforderung für einen forstwirtschaftlichen Betrieb ist. Um die Arbeit im Wald sicherer zu machen, haben wir zusätzliche Anstrengungen unternommen und auch Vorschriften und Regelungen verschärft", stellte der für Forstwirtschaft und Arbeitsschutz zuständige Minister fest.
So sollen Lohnunternehmen verpflichtet werden, für ihre Mitarbeiter einen „Europäischen Motorsägen-Führerschein" vorzulegen. Jost hält die Forderung nach einem europäischen Ausbildungsstandard für Lohnunternehmen für sinnvoll: „Immer mehr Lohnunternehmer, die in unserem Auftrag Holz ernten, beschäftigen Arbeiter aus Osteuropa. Der Ausbildungsstand dieser Waldarbeiter kann auf Grundlage der vorgelegten Zertifikate in polnischer oder rumänischer Sprache von uns nicht immer zweifelsfrei beurteilt werden. Wir wollen aber sicher sein, dass diejenigen, die im saarländischen Wald Bäume fällen, nach einheitlich hohen und vergleichbaren Standards zu Werke gehen."
Das Land hat zur Verbesserung der Arbeitssicherheit zusätzlich zur Gestellung der persönlichen Schutzausrüstung der SaarForst-Mitarbeiter (jährlich ca. 75.000 Euro) spezielle Mobilfunkgeräte (Kommunikations- und Notrufgerät „KuNo") angeschafft (rund 75.000 Euro), damit jederzeit im Falle eines Unfalls ein Notruf abgesetzt werden kann.
Bei SaarForst dürfen zudem nur noch Drei-Mann-Rotten bei der Holzernte eingesetzt werden, um im Bedarfsfall schnelle Hilfe sicherzustellen.
Auch die „Mobile Waldbauernschule Saarland" hat sich seit der Einrichtung im Jahr 1998 bestens bewährt und wird als fester Bestandteil des Betreuungskonzeptes für den saarländischen Privatwald gut angenommen. Über 6.000 Teilnehmer haben bisher an den Schulungen teilgenommen. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Partner „Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau", dem Saarländischen Waldbesitzerverband und dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wird nun mit einem neuen Schulungswagen weiter fortgeführt.

Jost: „Wir legen mit Blick auf unsere Mitarbeiter großen Wert auf Arbeitssicherheit. Sicherheit geht für uns immer vor wirtschaftlichen Interessen."

Medienkontakt:

Sabine Schorr
Pressesprecherin
Telefon: (0681) 501-4710
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: http://www.saarland.de
Twitter: http://twitter.com/saarland_de
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Pressemitteilungen aus dem Jahr 2017

  • 01/2017 Gefahr durch Sturmwürfe und angeschobenen Bäume ... vom 13.01.
  • 02/2017 Auftakt Waldkalkung vom 19.01.
  • 03/2017 Renaturierung des Oberen Feilbachtals vom 23.01.
  • 04/2017 Sperrung der F423 vom 31.01.   
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